Indian Wells 2026: Wer gewinnt das topbesetzte Turnier?

von Manuel Behlert | von Sarah Bodensohn

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Das erste Masters 1000 in diesem Jahr findet statt! Das Indian Wells Turnier ist extrem interessant und sorgt dafür, dass sich viele Spieler berechtigte Chancen auf einen größeren Erfolg ausrechnen können. Und es kann in diesem Turnier wirklich sehr spannend werden!

Erstes Masters des Jahres in Indian Wells 

Das Indian Wells Masters, offiziell auch als BNP Paribas Open bekannt, ist ein Herren-Tennisturnier, das jedes Jahr im März in Indian Wells, Kalifornien ausgetragen wird. Es ist im Turnierkalender das erste Turnier der Kategorie ATP Tour Masters 1000. Seit 1996 wird es zeitgleich mit dem Damenturnier am selben Ort ausgetragen. Die Partien werden über zwei Gewinnsätze (best of three) ausgetragen. Von 1985 bis 2001 sowie 2005 und 2006 wurde im Finale noch best of five (drei Gewinnsätze) gespielt.

Dieses Turnier genießt ordentlich Prestige, was sich alleine schon an den Gewinnern der letzten Jahre und auch anhand der Rekordgewinner ablesen lässt. Je fünfmal gewannen Novak Djokovic und Roger Federer dieses Turnier, Jimmy Connors, Rafael Nadal und Michael Chang folgen mit jeweils drei Siegen. In den letzten Jahren gewannen Jack Draper (2025), Carlos Alcaraz (2024, 2023) und Taylor Fritz dieses Duell. Der letzte deutsche Sieger war Boris Becker im Jahr 1988. Seitdem war übrigens auch kein deutscher Spieler mehr im Finale. 

Das ist natürlich eine sehr lange Durststrecke, die alles andere als ideal ist. Alexander Zverev ist natürlich immer ein Kandidat, um diese Durststrecke zu beenden, aber es bleibt fraglich, ob er aktuell die nötige Tagesform hat, um das zu tun. Zweifellos ist er aber die Hoffnung aus Deutschland, daran besteht kein Zweifel. 

Spannende Namen mit dabei 

Schaut man sich die Setzliste für das Indian Wells Turnier in diesem Jahr an, dann findet man einige spannende Namen. Carlos Alcaraz ist hier an Nummer eins gesetzt, gefolgt von Jannik Sinner, Novak Djokovic und eben Zverev. Lorenzo Musetti, Alex de Minaur, Taylor Fritz und Felix Auger-Aliassime komplettieren die Top-8. Interessant: Sky Sport Tennis zeigt die Spiele in diesem Turnier live, ab dem frühen Abend wird gesendet. 

Abgesehen von den prominenten Namen, die genannt wurden, gibt es noch weitere spannende Spieler. Als chancenreiche Außenseiter – gerade vor Heimpublikum – gehen auch die US-Amerikaner Ben Shelton, Frances Tiafoe und Tommy Paul in das erste Masters1000-Turnier des Jahres. Sie könnten gerade die Unterstützung der Fans bekommen und dadurch gute Möglichkeiten haben. 

Wie schneidet Zverev ab? 

Alexander Zverev ist nicht der heißeste Kandidat auf den Turniersieg. Er wartet derzeit auf seinen Gegner, der im Duell zwischen Berrettini und Mannarino ermittelt wird. Danach könnte schon Nakashima auf ihn warten, spätestens im Viertelfinale wird es dann aber dem Vernehmen nach extrem knifflig für ihn. Das Viertelfinale zu erreichen wäre auf jeden Fall das Mindestziel. Danach kann gerade bei Dreisatzmatches schon eine schlechte Tagesform oder ein schlechter Satz entscheiden.

Spannende Wetten zum Indian Wells Turnier 

Natürlich gibt es einige spannende Tipps zum Indian Wells Turnier, die abgegeben werden können. Ganz interessant zu Beginn sind natürlich direkte Siegwetten im Turnier. Fabian Maroszan ist zum Beispiel ein guter Favorit gegen Roberto Bautista Agut. Der deutsche Daniel Altmaier hat derweil nur Außenseiterchancen gegen Miomir Kecmanovic. Hier bieten sich natürlich auch immer Livewetten an.

Gut ist es auch, wenn man sich erst einmal das erste Match der Spieler anschaut, um zu wissen, wie die Form eigentlich ist. Man kann auch schon auf den Gesamtsieger wetten, das ist aber natürlich in einem frühen Stadium immer ein gewisses Risiko. Denn es kann sich natürlich auch ein Topspieler recht früh verletzen, er kann krank werden oder durch äußere Umstände schnell zweimal nacheinander spielen. 

Dennoch lohnt sich der Blick auf die größten Favoriten. Carlos Alcaraz bekommt von Bet365 zum Beispiel eine Quote von 2,37 verpasst, bei Jannik Sinner liegt diese bei 2,5. Es wird schon hier recht schnell deutlich, dass es ein Turnier ist, bei dem alles von diesen beiden Spielern abhängig ist. Novak Djokovic hat schon eine 13er-Quote, Daniil Medvedev liegt schon bei 21. Alex Zverev ist genau wie Ben Shelton mit einer 29er-Quote versehen.