Conference League: Freiburg gegen Motherwell der klare Favorit

von Lars Blancke

image Conference League: Freiburg gegen Motherwell der klare Favorit
Jetzt will der Bundesligist den entscheidenden Sieg einfahren, um sich für den Europapokal zu qualifizieren.
Gefällt Ihnen der Content von SportyTrader? Gefällt Ihnen der Content von SportyTrader?

Freiburg mit sehr guter Ausgangslage

Für den SC Freiburg geht es an diesem Donnerstagabend im Rückspiel der Conference-League-Qualifikation gegen den FC Motherwell darum, den letzten Schritt in Richtung Ligaphase zu machen. Nach dem 3:1-Erfolg im Hinspiel in Schottland haben die Breisgauer alle Trümpfe in der Hand. 

Dabei war der Auftakt im Fir Park alles andere als ideal: Regan Charles-Cook brachte Motherwell bereits nach 69 Sekunden in Führung. Freiburg ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen, übernahm zunehmend die Kontrolle und drehte die Partie durch einen Doppelpack von Matthias Ginter. Der Innenverteidiger traf zunächst per Kopf zum Ausgleich und verwandelte anschließend einen Elfmeter zur Führung. Keisuke Goto sorgte in der Nachspielzeit für den 3:1-Endstand.

Bei den Conference League Wett Tipps gehen die Freiburger dementsprechend als hoher Favorit in die Partie. Bei den Buchmachern wie Bet365 gibt es aktuell eine Quote von 1,17 auf einen Sieg des Bundesligisten.

Freiburg auch im Pokal stabil

Die Formkurve spricht ebenfalls deutlich für Freiburg. Nach dem Erfolg in Motherwell legte die Mannschaft von Trainer Julian Schuster im DFB-Pokal nach und setzte sich souverän mit 5:1 bei Fortuna Düsseldorf durch. Lucas Höler, Igor Matanovic mit einem Doppelpack, Lukas Kübler und Jordy Makengo erzielten die Freiburger Treffer.

Damit geht der Bundesligist mit zwei überzeugenden Pflichtspielsiegen und insgesamt acht erzielten Toren in das Rückspiel. Motherwell dagegen kassierte nach dem 1:3 gegen Freiburg auch im schottischen League Cup eine 0:1-Niederlage gegen Stirling Albion. In den vergangenen Pflichtspielen fehlte es den Schotten damit etwas an Konstanz.

In unserer Freiburg vs. Motherwell Prognose gehen wir aufgrund des deutlichen Vorsprungs der Freiburger von einer Partie mit weniger als 3,5 Toren aus, da der Bundesligist seinen Vorsprung kontrollieren will. Bei den Buchmachern wie Bet365 gibt es aktuell eine Quote von 1,63 auf diese Wette.

Das sind die offensiv-starken Spieler 

Offensiv wird Freiburg vor allem auf Igor Matanovic, Keisuke Goto und Vincenzo Grifo setzen. Matanovic war bereits im Hinspiel ein wichtiger Faktor und bereitete Ginters ersten Treffer vor. Goto bewies mit seinem Kopfball in der Nachspielzeit erneut seinen Torriecher. Grifo, Freiburgs Rekordtorschütze und -vorlagengeber, bringt zudem enorme Erfahrung und Qualität bei Standards und im letzten Drittel mit. Auch Lucas Höler dürfte nach seinem Treffer im Pokal wieder ein Kandidat für die Startelf sein.

Bei Motherwell ruhen die Hoffnungen vor allem auf Regan Charles-Cook und Ibrahim Said. Charles-Cook hat bereits im Hinspiel gezeigt, wie gefährlich die Schotten mit schnellem Umschaltspiel sein können. 

Bei den Torschützenquoten ist Freiburg entsprechend klar im Vorteil. Aktuell werden bei Bet365 für einen Treffer von Vincenzo Grifo eine Quote von 1,92, von Igor Matanovic  eine Quote von 1,77 und von Keisuke Goto eine Quote von 1,92 angeboten. Dahinter folgt unter anderem Lucas Höler mit 2,20. Für Goto spricht besonders, dass er bereits im Hinspiel getroffen hat, während Matanovic und Grifo aufgrund ihrer Rolle im Freiburger Angriff interessante Optionen bleiben. 

Freiburg muss trotz des Zwei-Tore-Vorsprungs aufpassen, das Rückspiel nicht zu locker anzugehen. Gleichzeitig besitzt der SC deutlich mehr individuelle Qualität und hat mit den jüngsten Siegen zusätzlich Selbstvertrauen gesammelt. Gerade im heimischen Europa-Park-Stadion spricht deshalb vieles dafür, dass Freiburg die Partie kontrollieren und seine gute Ausgangslage letztlich souverän ins Ziel bringen wird.