DFB-Pokal: VfB Stuttgart und SC Freiburg kämpfen ums Finale
von Lars Blancke
Freiburger mit sehr vielen Spielen
Wenn der Titelverteidiger aus Stuttgart im Halbfinale auf den Europa-League-Halbfinalisten aus Freiburg trifft, prallen zwei Mannschaften aufeinander, deren Ausgangslage sehr unterschiedlich ist - vor allem physisch. Die Freiburger spielen durch ihre großartigen Erfolge auf europäischer Bühne gerade eine Englische Woche nach der nächsten und sind einer großen körperlichen Belastung ausgesetzt, während der VfB durch sein Aus im Achtelfinale des gleichen Wettbewerbs ausgeruhter ist.
Dieses Thema sollte bei den DFB-Pokal Wett Tipps unbedingt beachtet werden, um die richtige Auswahl zu treffen.
Stuttgart geht als Titelverteidiger ins Spiel
Der Wettbewerb selbst hat für die Schwaben besondere Bedeutung: Erst im Vorjahr holte Stuttgart mit einem 4:2-Finalsieg gegen Arminia Bielefeld den Titel. Diesen zu verteidigen, wäre ein historisches Ereignis in der Vereinsgeschichte.
Die aktuelle Form spricht dabei leicht für den VfB. Zwar setzte es zuletzt ein 2:4 gegen den FC Bayern, doch die Leistung gegen den frisch gekürten Meister wurde als Mutmacher bewertet. Generell zeigt sich Stuttgart vor allem im eigenen Stadion stabil: Sechs Siege aus den letzten acht Bundesliga-Heimspielen unterstreichen die Heimstärke.
Freiburger Hypothek sind die vielen Spiele
Freiburg hingegen reist mit einer ganz anderen Hypothek an. Die Breisgauer befinden sich mitten in einer extremen Belastungsphase: Bundesliga, DFB-Pokal und der internationale Wettbewerb sorgen für eine Serie von Spielen, die körperlich wie mental an die Substanz gehen.
Hinzu kommt, dass Freiburg auswärts offensiv bislang deutlich weniger Durchschlagskraft entwickelt – nur 16 Bundesliga-Auswärtstore in 15 Spielen sprechen eine klare Sprache. Allerdings hat es nach wochenlangen Problemen in der Fremde zuletzt einen Umschwung gegeben.
Erst auswärts schwach, zuletzt stärker
Mit dem 2:1 beim FC St. Pauli und dem 1:0 beim FSV Mainz 05 sowie dem 3:1 bei Celta Vigo in der Europa League hat die Mannschaft von Trainer Julian Schuster seine letzten drei Auswärtsspiele allesamt gewonnen, was deutliches Selbstvertrauen gebracht hat. Ohnehin haben die Freiburger nun schon sechs ihrer letzten sieben Pflichtspiele gewinnen können und sich in der Bundesliga inzwischen auf den siebten Platz verbessert.
Deswegen gehen wir unserer VfB Stuttgart vs. SC Freiburg Prognose auch davon aus, dass beide Mannschaften mindestens ein Tor erzielen werden.
Offensive steht im Blickpunkt
Im Fokus stehen dabei die Offensivreihen beider Teams. Bei den Buchmachern wie Bet365 gibt es aktuell eine Quote von 1,67 darauf, dass beide Mannschaften mindestens ein Tor erzielen, was wir empfehlen. Freiburg hat seit Anfang November nur ein Bundesliga-Auswärtsspiel ohne Gegentor beendet. In drei der letzten vier Ligaspiele kassierte Stuttgart mindestens zwei Gegentore. Und vier der vergangenen fünf direkten Duelle hatten Tore auf beiden Seiten zu bieten.
Wer schießt die Tore?
Auf Stuttgarter Seite dürfte insbesondere Deniz Undav eine zentrale Rolle spielen. Der deutsche Nationalspieler erhält eine Quote von 2,02 für einen Treffer. Richtig gut in Form ist auch Chris Führich, der Außenstürmer erhält eine 4,00, die man durchaus probieren kann.
Bei Freiburg ruhen die Hoffnungen vor allem auf kreativen und torgefährlichen Spielern wie Vincenzo Grifo, der mit Standards und aus dem Spiel heraus jederzeit den Unterschied machen kann. Auch er bekommt eine 4,00 für einen Treffer. Sein Zielspieler ist Mittelstürmer Igor Matanovic, der eine 3,50 für ein Tor bekommt, die einen Versuch wert ist.