ATP in Dubai: Viel Spannung auf dem Court

von Manuel Behlert

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Das ATP Turnier in Dubai verspricht Spannung. Dieses Hartplatzturnier beherbergt einige der besten Spieler der Welt und es geht hier so richtig zur Sache, davon kann man ausgehen. Es kann dabei ein sehr interessantes Turnier werden und es könnte sehr viele enge Partien zu sehen geben.

Wer kann das ATP in Dubai gewinnen? 

Es geht wieder einmal in Dubai zur Sache! Das ATP Turnier in Dubai, auch unter dem Namen Dubai Duty Free Tennis Championships bekannt, steht auf dem Programm. Das Herrenturnier wird vom 23.-28. Februar 2026 ausgetragen. Seit 1993 gibt es dieses Turnier, gespielt wird auf Hartplatz. Titelverteidiger ist der Grieche Stefanos Tsitsipas. 

Hier gilt es zu beachten: Das Teilnehmerfeld der Einzelkonkurrenz besteht aus 32 Spielern, jenes der Doppelkonkurrenz aus 16 Paaren. Man kann hier einiges an Weltranglistenpunkten sammeln, natürlich auch Preisgelder einheimsen, das steht außer Frage. Es ist ein Turnier, das in diesem Jahr durchaus ordentlich besetzt ist und bei dem man hochklassige Spiele erwarten kann. 

Im ersten Moment fällt bereits auf, dass einige recht hochkarätige Spieler auf der Teilnehmerliste fehlen. Alexander Zverev, der momentan beste deutsche Spieler, steht zum Beispiel nicht mit auf der Liste. Allerdings ist so etwas nicht ungewöhnlich, denn auf der Tour finden außerhalb der Grand Slam Turniere immer viele Wettbewerbe gleichzeitig statt. Auch Carlos Alcaraz, Jannik Sinner oder Novak Djokovic sind hier nicht mit dabei. 

Prominente Namen in Dubai am Start 

Trotzdem mangelt es dem Turnier nicht an Prominenz. Auger-Aliassime, der Kanadier, ist zum Beispiel an Nummer eins gesetzt. Auch Bublik, Draper, Humbert, Titelverteidiger Tsitsipas oder zum Beispiel Stan Wawrinka, der Altmeister aus der Schweiz, gehen hier an den Start. Das gleiche gilt auch für Daniil Medwedew. Diese Namen rechnen sich allesamt große Chancen für ein gutes Turnier aus. 

Klar ist auch, dass es nur eine deutsche Hoffnung gibt. Jan-Lennart Struff geht hier an den Start, trifft aber auch schon in der ersten Runde auf den an Nummer zwei gesetzten Bublik, was natürlich bedeutet, dass er es schwer hat. Das sehen die Buchmacher auch so und rechnen sich für den deutschen Spieler eher wenig aus. 

Interessante Duelle in Runde 1

Die erste Runde hält schon das ein oder andere interessante Match bereit. Quentin Halys gegen Jack Draper könnte allen voran auf Hartplatz eine sehr spannende Auseinandersetzung werden. Jiri Lehecka gegen Arthur Fils ebenfalls, beide lieben das Tempo in ihrem Spiel. Das Duell zwischen Andrey Rublev und Valentin Royer hat auch einiges für die Zuschauer in petto. Hier kann es auch nervenaufreibend werden. 

Generell sorgt die Setzliste natürlich dafür, dass es absolute Topduelle erst etwas später im Wettbewerb gibt, deswegen sind viele Partien in Runde eins noch eher mit einer klaren Rollenverteilung versehen. Udo Humbert gegen Titelverteidiger Tsitsipas hat derweil dort die Chance das absolut packendste Spiel zu werden. 

ATP in Dubai: Die Favoriten auf den Sieg 

Tipps rund um den Tennissport erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und deswegen ist die Variation auch entsprechend groß. In diesem Turnier gibt es auch wieder spannende Wetten, eine davon ist natürlich die nach dem Gesamtsieger des Turniers. Dahingehend liefert die Setzliste schon erste klare Erkenntnisse, sie ist aber auch nicht perfekt, was die Einteilung der Favoritenrolle angeht. 

Klar ist, das bestätigen auch die Buchmacher, dass Felix Auger-Aliassime der Favorit ist. Schauen wir uns zum Beispiel mal die Quoten bei Bwin an, dann wird er mit einer 6er-Quote aufgeführt. Dicht gefolgt allerdings von Daniil Medwedew, dem die Buchmacher eine Quote von 6,5 geben. Es folgen Bublik mit 8,0, Rublev mit 11,0 und Draper, der ebenfalls eine 11er-Quote hat. 

Allerdings haben manche Buchmacher auch noch keine Wetten auf den Gesamtsieger freigeschaltet. Das liegt daran, dass diese sich gerne erst einmal damit beschäftigen, wie die erste Runde aussieht und welcher Spieler wie gut und souverän in das Turnier startet. Das ist nämlich ebenfalls ein Faktor, gerade bei den kurzen Matches über drei Sätze. Einem spannenden Turnier steht aber ganz offensichtlich nicht viel im Weg.