Conference League: SC Freiburg in Monaco gefordert
von Lars Blancke | von Lars Blancke
Individualisten gegen Einheit
Während Monaco vor allem mit individueller Qualität, Tempo und offensiver Durchschlagskraft überzeugen möchte, kann Freiburg seine mannschaftliche Geschlossenheit und taktische Disziplin in die Waagschale werfen. Entscheidend dürfte sein, welche Mannschaft ihre Stärken im letzten Drittel konsequenter ausspielt.
Bei den Conference League Wett Tipps erwarten die Buchmacher eine ausgeglichene Partie. Monacos Sieg ist bei Bet365 mit einer 2,20 notiert, ein Erfolg der Freiburger mit einer 3,00.
Freiburg mit starkem Saisonstart
Freiburg reist mit einer insgesamt starken Formkurve ins Fürstentum. Der Sport-Club hatte vor der jüngsten 1:2-Niederlage bei Bayer Leverkusen eine Serie von neun Pflichtspielen ohne Niederlage vorzuweisen. Besonders beeindruckend war dabei der 5:0-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach.
Auch international gelang ein erfolgreicher Auftakt: Gegen den tschechischen Vertreter FK Jablonec setzte sich die Mannschaft von Trainer Julian Schuster mit 3:2 durch. Freiburg präsentiert sich damit offensiv gefährlich, hat allerdings zuletzt auch defensiv nicht immer die gewohnte Stabilität gezeigt.
Deswegen gehen wir in unserer Monaco vs. Freiburg Prognose davon aus, dass mehr als 2,5 Tore in der Partie fallen werden.
Monaco mit guten Ergebnissen
Monaco kann ebenfalls auf einen gelungenen Start in die Conference-League-Saison zurückblicken. Beim 2:1-Auswärtssieg gegen ZSKA Sofia bewies die Mannschaft ihre offensive Qualität. In der französischen Ligue 1 musste der Klub allerdings am vergangenen Wochenende einen Rückschlag hinnehmen: Das 0:1 gegen Lorient war die erste Pflichtspielniederlage unter dem neuen Trainer Filipe Luís.
Zuvor hatte Monaco sieben Siege und zwei Unentschieden unter seiner Regie verbucht. Die Mannschaft verfügt über viel individuelle Klasse und dürfte vor heimischer Kulisse versuchen, das Spiel früh an sich zu reißen.
Brunner glänzt mit Torgefahr
Im Mittelpunkt der monegassischen Offensive stehen vor allem Paris Brunner, Mika Biereth und Aleksandr Golovin. Das deutsche Talent Brunner hat sich mit seiner Torgefahr in den Vordergrund gespielt und gehört zu den interessantesten Angreifern im Kader. Der ehemalige Dortmunder bringt Tempo, einen guten Abschluss und die Fähigkeit mit, sich auch in engen Räumen durchzusetzen. Bei Bet365 bekommt er eine Quote von 2,40 für mindestens einen Treffer.
Biereth ist ein klassischer Strafraumstürmer, der seine Qualitäten insbesondere bei Hereingaben und im direkten Abschluss ausspielt. Er bekommt eine 3,00. Golovin wiederum ist als kreativer Kopf gefragt. Der russische Nationalspieler kann mit seinen Pässen und Distanzschüssen jederzeit für Gefahr sorgen. Er bekommt eine 4,00 für ein Tor.
Freiburg mit vielen Alternativen
Auf Freiburger Seite ruhen die Hoffnungen insbesondere auf Vincenzo Grifo, der vor allem im Europapokal eingesetzt wird, Igor Matanović und Lucas Höler. Grifo bleibt trotz seiner mittlerweile 33 Jahre einer der wichtigsten Offensivspieler des Sport-Clubs. Seine Standardsituationen, seine Übersicht und seine Abschlussqualität machen ihn zu einem entscheidenden Faktor. Er bekommt eine 3,25 für ein Tor. Matanović bringt dagegen die körperliche Präsenz eines klassischen Mittelstürmers mit und ist vor allem im Strafraum gefährlich. Für ein Tor erhält er eine 3,00. Auch Yuito Suzuki und Höler sind interessante Alternativen für die Offensive. Beide bekommen eine 3,60.