WM 2026: Zahlreiche Bundesliga-Spieler im Fokus

von Manuel Behlert

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Die WM 2026 läuft schon und einige Spieler haben schon eine erste Visitenkarte abgegeben. Darunter auch einige Spieler aus der Bundesliga. Die Beletage aus Deutschland stellt einige Spieler ab und nicht wenige von ihnen haben das Potenzial, ganz groß auf sich aufmerksam zu machen.

WM 2026: Viele Bundesliga-Stars im Fokus

Die WM hat das Potenzial ein sehr interessantes und hochkarätiges Turnier zu werden. Das hat auch mit den Spielern aus der deutschen Bundesliga zu tun. Viele von ihnen sind für das DFB-Team nominiert, darunter Jamal Musiala, Joshua Kimmich, Manuel Neuer, Jonathan Tah, Leon Goretzka, Felix Nmecha oder Nico Schlotterbeck.

Vor allem Nmecha hat im ersten Spiel schon gezeigt, was er kann und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Gleiches gilt für Nathaniel Brown, den Shootingstar von Eintracht Frankfurt, der wahrscheinlich zu Bayern wechseln wird. Viele Spieler sind in der Lage, sich beim DFB-Team noch mehr in den Mittelpunkt zu spielen, so auch Deniz Undav, der beim 7:1 gegen Curacao auch gleich drei Scorerpunkte als Joker sammelte.

Undav kann im Turnierverlauf noch sehr wichtig werden, genau wie sein Teamkollege Jamie Leweling. Doch auch außerhalb der DFB-Elf haben die Spieler aus der Bundesliga Ansprüche und wollen sich zu Wort melden. 

Bosnien mit Sturm-Erfahrung um Demirovic 

Wichtig ist die Beteiligung der Bundesliga auch und vor allem für Bosnien-Herzegowina. Hier sind mit Ermedin Demirovic, Haris Tabakovic und Edin Dzeko, dem Aufsteiger mit Schalke, gleich drei Spieler alleine im Angriff dabei, die in der Bundesliga oder 2. Bundesliga ihr Geld verdienen. Das erste Spiel der Bosnier endete Remis, gegen Kanada war das Spiel auch recht bieder. Trotzdem hat gerade Demirovic schon Ansätze gezeigt. 

Große Bayern-Fraktion im Turnier 

Es ist außerdem erkennbar, dass es viele Spieler des FC Bayern in diesem Turnier gibt. Sei es nun Michael Olise oder Dayot Upamecano, die beide für die französische Auswahl spielen und gute Chancen auf den Turniersieg haben oder eben Harry Kane, für den das mit England auch gilt: Bayern ist sehr gut vertreten.

Und das nicht ausschließlich bei den absoluten Topnationen. Luis Diaz ist der wichtigste Spieler bei Kolumbien, bei Kanada ruhen viele Hoffnungen auf Alphonso Davies und Min-jae Kim ist der Schlüssel und Anker in der Abwehr von Südkorea. Bayern stellt nach Manchester City die meisten Spieler im Turnier ab, was man auch klar merkt. 

Ryerson & co. im Fokus

Während man das von Bayern auch so erwarten konnte haben auch andere Klubs wichtige Spieler abgestellt. Julian Ryerson vom BVB ist zum Beispiel für eine gute norwegische Auswahl im Rennen. Natürlich hat auch die Schweiz viel aus dem Bundesliga-Regal geschöpft, Gregor Kobel vom BVB, Nico Elvedi aus Gladbach oder auch Johan Manzambi aus Freiburg wären hier zu nennen. 

Die Hessen von Eintracht Frankfurt stellen auch wichtige Spieler ab. Arthur Theate ist bei Belgien dabei, Hugo Larsson bei den Schweden und Fares Chaibi bei Tunesien. Die Bundesliga als sehr multinationale Liga hat also sehr viele spannende Spieler im Repertoire, die auch teilweise bei ihren Nationen absolute Topstars sind.

Bei Algerien zum Beispiel ist die Bundesliga auch top vertreten, unter anderem mit Mohamed Amoura von Wolfsburg und Ibrahim Maza von Bayer Leverkusen. Leverkusen hat sogar einen Spieler beim amtierenden Weltmeister, nämlich Exequiel Palacios. Ein St.-Pauli-Duo, nämlich Conor Metcalfe und Jackson Irvine, spielt für Australien. 

Bundesliga-Einfluss insgesamt enorm 

Hoffenheim stellt gleich ein komplettes Flügel-Duo für die Elfenbeinküste, nämlich Yan Diomande und Bazoumana Toure. Mark Flekken von Bayer Leverkusen spielt für die Niederlande, auch Österreich hat mit Konrad Laimer, Marco Friedl & co. eine große Fraktion aus dem Nachbarland dabei. 

Manches hat man gar nicht so richtig auf dem Schirm. Eric Smith von St. Pauli spielt zum Beispiel für Schweden, Gladbachs Jens Castrop für Südkorea. Ozan Kabak, Salih Özcan und Can Uzun sind für die Türkei mit dabei, Tschechien stellt gleich vier Spieler aus der Bundesliga, drei davon spielen bei der TSG Hoffenheim. 

Es ist also definitiv so, dass die Bundesliga bei diesem Turnier einen großen Einfluss ausübt. Und das manifestiert nur die Rolle, die diese Liga international momentan hat.